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MDR-Kubus

Leipziger Notenspur

MDR-Kubus
Augustusplatz 9A
04109 Leipzig

Leipziger Notenspur; Station 23

MDR-Kubus
MDR-Kubus MDR-Kubus, Leipziger Notenspur
MDR-Kubus MDR-Kubus, Leipziger Notenspur
MDR-Kubus
MDR-Kubus MDR-Kubus, Leipziger Notenspur
MDR-Kubus
MDR-Kubus MDR-Kubus, Leipziger Notenspur
MDR-Kubus
MDR-Kubus MDR-Kubus, Leipziger Notenspur
MDR-Kubus
Der deutsche Architekt Peter Kulka entwarf den schwarz glänzenden Kubus mit seiner kühnen, asymmetrischen Dachkonstruktion speziell für Proben und Tonaufnahmen. In unmittelbarer Nähe des neu entstehenden Universitätskomplexes überrascht das Bauwerk durch immer neue Umgebungsreflexe auf seiner spiegelnden Fassade. Hier proben MDR Rundfunkchor, der traditionsreichste und vielseitigste professionelle Konzertchor innerhalb der ARD, und das MDR Sinfonieorchester seit 2001 in zwei den höchsten Ansprüchen an Hörfunk- und CD-Produktionen genügenden Sälen.
Kein zweites Orchester in Europa ist so eng mit der Entstehung des Rundfunks verbunden wie das 1924 gegründete Sinfonieorchester des Mitteldeutschen Rundfunks. Durch das damals neue Medium, vor allem aber durch seine musikalische Qualität erlangte der Klangkörper schnelle Anerkennung mit Konzerten, die von Berühmtheiten wie Alfred Szendrei, Hermann Scherchen, Carl Schuricht, Ernst Krenek oder Richard Strauss geleitet wurden. Nach dem Krieg prägten unter anderem Hermann Abendroth und Herbert Kegel das künstlerische Profil des Rundfunksinfonieorchesters Leipzig, das mit der Neugründung des Mitteldeutschen Rundfunks wieder seinen alten Namen erhielt. Jährlich mehr als 60 Konzerte im gesamten Sendegebiet des MDR, Rundfunk- und CD-Produktionen mit namhaften Solisten und Dirigenten sowie Tourneen im In- und Ausland prägen das moderne Profil des Orchesters, dessen Chefdirigat mit Beginn der Spielzeit 2007/2008 Jun Märkl übernommen hat.
In den für MDR-Zwecke umgebauten Hochhausetagen sind neben dem Management unter anderem weitere Probenräume mit dem entsprechendem Akustikaufbau für den MDR Kinderchor und kleinere Besetzungen, das Notenarchiv mit Rollregalanlagen und das Instrumentenlager untergebracht. Interessant ist auch die bauliche Verbindung zum Gewandhaus; die Musiker mit ihren Instrumenten sowie die Chorsänger gelangen über die verglaste und vollklimatisierte Brücke direkt zu Konzerten der MDR Konzertsaison im Gewandhaus. Außerdem symbolisiert die Brücke, dass es keine zwei getrennten Musikhäuser auf dem Augustusplatz, sondern ein großes Musikzentrum im Herzen der Stadt Leipzig gibt.
Text: Rene Jacobi

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