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Zum Arabischem Coffe Baum

Leipziger Notenspur

Zum Arabischem Coffe Baum
Kleine Fleischergasse 4
04109 Leipzig

Leipziger Notenspur; Station 15

Zum Arabischem Coffe Baum
Zum Arabischem Coffe Baum Zum Arabischem Coffe Baum, Leipziger Notenspur
Zum Arabischem Coffe Baum Zum Arabischem Coffe Baum, Leipziger Notenspur
Zum Arabischem Coffe Baum
Seit 1711 wird in diesem Hause "Zum arabischen Kaffeebaum" Kaffee ausgeschenkt. Bis in die Gegenwart hinein beherbergt es Gaststätte und Kaffeeausschank (heute zugleich Kaffeemuseum). Als Lieblingsaufenthaltsort und Treffpunkt von Künstlern, Schriftstellern, und Gelehrten, anfangs mit Billardtisch, Kanapee und Klavier und einem Angebot von Zeitungen ausgestattet, zog es in den Jahren 1833 bis 1840 vor allem Robert Schumann an, der als Redakteur der Neuen Zeitschrift für Musik - des kämpferisch-progressiven Organs des Kreises der "Davidsbündler" - das Lokal regelmäßig besuchte. Am Schumann-Tisch im linken vorderen Gastraum traf er sich zu geistvollem Austausch bei geistigem Getränk mit seinen Mitredakteuren, Bekannten (u.a. Friedrich Wieck, Ernst August Ortlepp, Ludwig Schunke, Johann Peter Lyser und Karl Herloßsohn) und durchreisenden Künstlern. Der damalige Inhaber Max Poppe war selbst Publizist und Sammler von Literatur und verstand es, das Haus zu einem Anziehungspunkt zu machen. Durfte man bereits G.Ph. Telemann zu den musikalischen Gästen zählen, so sind es später R.Wagner, Walther von Goethe, W. St. Bennett, A. Nikisch, K. Straube, E.d’Albert, Siegfried Wagner, F. Lehár, E.Grieg und G. Ramin.

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Autor: Prof. Dr. Hans Joachim Köhler

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